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Britische Corona-Variante "Alpha" bleibt in Deutschland dominant

Die früher „britische“ und jetzt „Alpha“ genannte Corona-Mutation B117 hat ihren Anteil in Deutschland noch einmal kräftig ausgebaut und andere Varianten damit zum Teil verdrängt. Das geht aus dem wöchentlichen „Bericht zu Virusvarianten von SARS-CoV-2 in Deutschland“ hervor, den das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch veröffentlicht hat. Demnach steigerte „Alpha“ seinen Anteil laut Gesamtgenomsequenzierungen von der 20. zur 21. Kalenderwoche von 90,2 auf 93,6 Prozent.

Die besonders gefürchtete, früher „indische“ und nun „Delta“ genannte Corona-Mutante B16172 hat demnach von 3,1 auf 2,5 Prozent nachgelassen. Die früher „südafrikanische“ und jetzt „Beta“ genannte Variante B1351 verlor von 0,7 auf 0,4 Prozent, auch andere Mutationen wurden seltener. Bei der RKI-Testzahlerfassung allerdings, einer anderen Methode, zeigt sich, dass die zuerst in Indien festgestellte Delta-Variante weiterhin gefährlich bleibt. Hier liegen deutlich andere, aber dafür aktuellere Daten vor, wonach diese Mutation ihren Anteil von der 21. zur 22. Kalenderwoche von 0,9 auf 2,0 Prozent mehr als verdoppelte. Diese Zahlen unterlägen allerdings Verzerrungen, weil nicht alle testenden Labore in Deutschland an der Abfrage teilnähmen, so das RKI. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Corona-Testzentrum, über dts Nachrichtenagentur

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