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Bund für Sudan-Streichung von Liste terrorunterstützender Staaten

Die Bundesregierung begrüßt die Ankündigung der USA, Sudan von der Liste terrorunterstützender Staaten streichen zu wollen. "Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Transitionsprozess Sudans und bei der Wiedereingliederung des Landes in die internationale Gemeinschaft. Deutschland wird Sudan weiter unterstützen, damit der historische Wandel zu Frieden, Demokratie und wirtschaftlicher Erholung ein nachhaltiger Erfolg wird", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Dienstag.

Die Streichung Sudans von der US-Liste terrorunterstützender Staaten (SSTL) ist eine zentrale Voraussetzung für Sudans Zugang zum internationalen Finanzmarkt, den Entschuldungsprozess unter der HIPC-Initiative (Heavily indebted poor countries) und ausländische Investitionen, hieß es von Seiten des Auswärtigen Amtes. Nachdem Sudan sich bereit erklärt hatte, 335 Millionen USD an Entschädigungszahlungen für US-Opfer terroristischer Anschläge aus der Zeit des Baschir-Regimes zu leisten, hat US-Präsident Trump am 19. Oktober 2020 angekündigt, Sudan in Kürze von dieser Liste zu streichen. Die USA hatten Sudan 1993 gelistet, da das Land islamistischen Terroristen Unterschlupf gewährt hatte. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Republik Sudan, über dts Nachrichtenagentur

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