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Bundesanwaltschaft lässt Briten wegen Spionageverdacht festnehmen

Die Bundesanwaltschaft hat einen britischen Staatsangehörigen wegen „geheimdienstlicher Agententätigkeit“ für Russland festnehmen lassen. Die Festnahme sei am Dienstag in Potsdam durch Beamte des mit den Ermittlungen beauftragten Bundeskriminalamtes erfolgt, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Grundlage sei ein Haftbefehl vom 4. August.

Die Wohnung und der Arbeitsplatz des Beschuldigten seien ebenfalls durchsucht worden. Der Beschuldigte sei dringend verdächtig, spätestens seit November 2020 für einen russischen Nachrichtendienst tätig gewesen zu sein. Der Mann war bis zu seiner Verhaftung als Ortskraft bei der britischen Botschaft in Berlin beschäftigt. Er soll bei mindestens einer Gelegenheit Dokumente an einen Vertreter des Geheimdienstes übermittelt haben. Als Gegenleistung soll der Beschuldigte für seine Informationsübermittlung Bargeld in bislang unbekannter Höhe erhalten haben, so die Bundesanwaltschaft. Die Festnahme sei das Ergebnis gemeinsamer Ermittlungen deutscher und britischer Behörden, hieß es. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Generalbundesanwalt, über dts Nachrichtenagentur

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