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Bundesinnenminister Friedrich verteidigt Rauswurf von Bundespolizei-Chef Seeger

Berlin - Nach dem Rauswurf der kompletten Führungsriege der Bundespolizei hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) seine Entscheidung verteidigt. "Wir brauchen bei der Bundespolizei jetzt ein starkes Team, auf das ich mich verlassen kann. Mit Dieter Romann und seinen Stellvertretern schlage ich vorausschauende Führungspersönlichkeiten bei der Bundespolizei vor", sagte Friedrich der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe).

Der in den vorzeitigen Ruhestand versetzte ehemalige Chef der Bundespolizei, Matthias Seeger, hatte zuvor in "Bild" scharfe Kritik geübt und von einem "einmalig würdelosen Vorgang" gesprochen. Dazu sagte Friedrich: "Die Vorwürfe von Herrn Seeger nehme ich zur Kenntnis." Die Opposition im Bundestag fordert unterdessen Aufklärung. SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz sagte gegenüber der "Die SPD besteht darauf, dass der Minister seine Personalentscheidung im Innenausschuss und im Parlament erklärt."
Foto: Hans-Peter Friedrich, Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde, Text: dts Nachrichtenagentur

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