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Bundesnetzagentur warnt vor Verzögerung der 5G-Auktion

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, warnt wegen der Klagen mehrerer Mobilfunkunternehmen vor einer Verschiebung der geplanten 5G-Auktion am kommenden Dienstag. Sollte das Verwaltungsgericht Köln den Eilanträgen stattgeben, drohe eine „massive Verzögerung“ der 5G-Auktion, sagte Homann dem Nachrichtenmagazin Focus. „Wir reden hier nicht über Wochen, sondern über viele Monate und vielleicht sogar Jahre“, so der Präsident der Bundesnetzagentur weiter.

Gleichzeitig mahnte er, ein verspäteter Ausbau des neuen Mobilfunkstandards könne der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie schaden. „Jede Verzögerung bei 5G ist schlecht für den digitalen Fortschritt und den Wirtschaftsstandort Deutschland“, sagte Homann dem Focus. Die Bundesnetzagentur will die ersten deutschen 5G-Frequenzen ab dem 19. März in Mainz versteigern. Die Telekommunikationsunternehmen Deutsche Telekom, Telefónica, Vodafone sowie Freenet haben vor dem Verwaltungsgericht Köln Eilanträge gegen die Auktionsbedingungen eingereicht.

Foto: Handy-Sendemasten, über dts Nachrichtenagentur

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