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Bundespolizei sieht Lage in Hochwassergebieten düster

Die Bundespolizei zeichnet in einem Bericht an das Bundesinnenministerium ein düsteres Bild der Sicherheitslage in den Flutgebieten von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Demnach werde die „Versorgung der Bevölkerung insgesamt als problematisch bewertet“, schreibt die „Bild-Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Viele Betroffene seien „stark traumatisiert“.

Und weiter: „Die Akzeptanz gegenüber den Einsatzkräften sinkt stetig“. In Rheinland-Pfalz behindern der „Lageorientierung“ zufolge „Reichsbürger in polizeiähnlicher Uniform“ die Hilfsarbeiten. Die Leute versuchten demnach angeblich „Einsatzkräften Platzverweise zu erteilen“ – und so die Aufräumarbeiten zu behindern. Aus den Katastrophengebieten gab es zuvor bereits Berichte, dass Helfer beschimpft oder mit Müll beworfen wurden – unter anderem von Rechtsextremen sowie Anhängern der „Querdenker“-Szene. Innenexperte Michael Kuffer (CSU) sieht speziell bei den kriminellen Aktivitäten der Reichsbürger im Flutgebiet eine „neue Qualität“: „Den Schilderungen zufolge sind diese Leute so durchgeknallt, dass sie keinerlei Grenzen mehr kennen.“ Die Justiz müsse dagegen entschlossen vorgehen. Rainer Wendt, Chef der Polizeigewerkschaft, sagte der „Bild“: „Eine Flutkatastrophe ist kein Kostüm-Fasching für Extremisten. Wenn die sich im Einsatzgebiet inszenieren, muss die Polizei sie wegräumen.“ Nun droht in Rheinland-Pfalz laut Bericht der Bundespolizei auch noch ein „500 Tonnen-Fels durch die Folgen des Hochwassers abzurutschen“. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Bundespolizei, über dts Nachrichtenagentur

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