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Bundesregierung besteht auf Neubau von BER-Regierungsterminal

Die Bundesregierung hält an den Plänen zum Neubau eines Regierungsterminals am Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld fest. "Derzeit erfolgt eine Anpassung an die aktualisierten Bauvorschriften sowie den aktuellen Raumbedarf", teilte das Bundesverkehrsministerium in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion mit, über die das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) berichtet. Ursprünglich waren die Pläne für einen größeren Neubau für 344 Millionen Euro im Dezember vergangenen Jahres gestoppt worden.

In dem Dokument geht die Regierung nun davon aus, dass der Bau in etwa fünf Jahren fertiggestellt werden kann. Voraussetzung sei, dass die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) das Baugrundstück zu Errichtung des Terminals und der dazugehörigen Flugbetriebsflächen bereitstelle. Während der zivile Teil des Flughafens Tegel wenige Tage nach der BER-Eröffnung geschlossen wird, soll der militärische Teil nach Angaben der Bundesregierung für die Hubschrauber der Bundeswehr-Flugbereitschaft noch mehrere Jahre offen bleiben. Grund ist, wie es in der Regierungsantwort heißt, dass die für eine Verlegung nach Schönefeld notwendige Infrastruktur erst nach Übergabe des Baugrundstücks hergestellt werden könne. Dies werde aufgrund der "umfangreichen Baufeldfreimachung sowie der komplexen Infrastruktur für Flugbetriebsflächen und Gebäude voraussichtlich sieben Jahre erfordern". (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Flughafen Berlin-Brandenburg International (BER), über dts Nachrichtenagentur

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