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Bundesregierung setzt auf nachhaltige Investitionen

Die Bundesregierung lehnt im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie Barschecks für die Bürger ab und setzt stattdessen auf gezielte Nachfrageanreize. "Geld ist eine sehr endliche Ressource. Deswegen: Von Helikoptergeld halte ich nichts, aber gezielte Nachfrageanreize können sinnvoll sein - unter der Voraussetzung, dass wir das Infektionsniveau so niedrig halten, dass die zusätzliche Nachfrage auf Angebote am Markt trifft", sagte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben).

Es gehe jetzt weniger um kurzfristigen Konsum, sondern um nachhaltige Investitionen. "Da kann ich auch alle beruhigen, die sich Sorgen um das Klimathema machen. Aus meiner Sicht sollten Konjunkturanreize genau dort eingesetzt werden, wo es der Erreichung weiterer Ziele hilft", so der CDU-Politiker weiter. Er nannte die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise "sehr gravierend", da Probleme bei den Lieferketten und Absatzschwierigkeiten global seien. Das Hilfsprogramm der Bundesregierung sei der erste Schritt gewesen. "Jetzt müssen wir darüber reden, wie man den Wirtschaftskreislauf wieder in Gang setzen kann", sagte der Kanzleramtschef.

Foto: Windrad, über dts Nachrichtenagentur

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