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Burnout – jeder zweite meint, davon bedroht zu sein

Eine Umfrage aus September 2019 von der pronova BKK ergab, dass jeder Zweite heute glaubt, vom Burn-out bedroht zu sein. Sechs von zehn Befragten klagen zumindest hin und wieder über typische Burnout-Symptome, wie anhaltenden Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen.

Am stärksten belasten Zeitdruck und emotionaler Stress

Von der Arbeit sind fast neun von 10 Deutschen gestresst und das sogar teilweise so stark, dass es zu Warnzeichen eines Burn-outs kommt. Zumindest leiden mehr als 50% der Arbeitnehmer hin und wieder unter Rückenschmerzen, einer anhaltenden Müdigkeit, Lustlosigkeit, innerer Anspannung oder Schlafstörungen. Über Erschöpfung oder Rückenschmerzen klagen 61% der Deutschen und 23% davon sogar häufig. Manchmal verspüren 59% eine innere Anspannung und 54% der Befragten grübeln über ihren Job. Das trägt wahrscheinlich dazu bei, dass 53% von ihnen schlechter schlafen. All das sind Anzeichen für einen Burn-out, wie die Ärzte wissen. Aus diesem Grund sehen laut der Studie 50% der Beschäftigten bei sich ein mäßiges bis hohes Burnout-Risiko. Vollkommen auszubrennen, diese Gefahr sieht bei sich selbst jeder Siebte.

Der Hauptgrund für das Gefühl der völligen psychischen und körperlichen Erschöpfung ist der ständige Termindruck (34%). Dem folgen emotionaler Stress durch Kunden oder Patienten (30%) und Überstunden sowie ein schlechtes Arbeitsklima (je 29%). Die Experten erklären, dass die meisten Berufstätigen sich von Abgabeterminen, Kunden- und Chefwünschen unter Druck gesetzt fühlen. Aber für viele Büroangestellte gibt es im Gegensatz zu Notärzten oder Fluglotsen keinen realen Grund für einen extremen Zeitdruck. In diesem Fall müssen Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer aktiv Grenzen setzen. Denn nachdem eine wohltuende Pause genossen wurde, geht die Arbeit oft wieder leichter von der Hand.

Der Stresslevel steigt durch die Digitalisierung

Jeder Vierte wird durch die ständige Erreichbarkeit in Hektik versetzt. Doch hier ist ein Trend zu erkennen. Die Menschen lernen zunehmend, wie sie besser mit Smartphone und Co. umgehen. Verglichen mit dem Jahr 2016 hat dieser Stressfaktor sogar abgenommen. Forscher und Ärzte erklären, dass der Mensch sich daran gewöhnt, ganz bewusst Medien-Auszeiten zu schaffen und abseits des Büros nicht zu viel auf E-Mails und Handy zu achten. Aber dafür tauchen neue und subtilere Folgen der Digitalisierung im Beruf auf. Die Beschäftigten sorgen sich immer mehr, dass sie mit den neuen Technologien nicht umgehen können oder von Robotern bzw. Computern ersetzt werden. Dadurch erhöht sich der Stress und damit das Risiko eines Burn-Outs. Durch den Einsatz von Robotern und der schnelleren Kommunikation fühlen sich acht Prozent unter Druck gesetzt. Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung fürchten immerhin 15% um ihren Arbeitsplatz.

Mit Ashwagandha dem Stress entgegentreten

Für viele Berufstätige ist es schwer, auf die Signale des Körpers zu hören. 35% der deutschen gehen selbst dann zur Arbeit, wenn sie unter psychischen Beschwerden wie emotionaler Belastung oder Depression leiden. Dieser Anteil ist weitaus höher als der, der mit einer Grippe, einer Bänderdehnung oder einem gebrochenen Arm der täglichen Pflicht nachkommen. Die Tendenz ist hier eindeutig: Trotz emotionaler Belastung gingen 2016 nur 29% der Befragten zur Arbeit.

Wer von Symptomen eines Burn-Outs betroffen ist, für den ist Ashwagandha empfehlenswert. Dabei handelt es sich um ein hier eher unbekanntes Heilkraut, das aus Indien stammt. Selbst überarbeitete Manager schwören auf die Anti-Stress-Wirkung. Doch diese Pflanze kann weitaus mehr, denn sie senkt den Blutdruck, baut Ängste ab und stärkt die Abwehrkräfte.

Die jahrtausendalte indische Medizin der Ayurveda ist vor allem aufgrund der entspannenden Ölmassagen in der westlichen Welt bekannt. Aber diese Heilkunst kennt weitaus mehr wirksame Heilpflanzen. Die Ashwagandha ist eine Heilpflanze, die von den traditionell arbeitenden Ärzten in Indien am häufigsten verordnet wird. Da diese Pflanze vor allem durch ihre beruhigende Wirkung bekannt ist, wird sie auf Deutsch als Schlafbeere bezeichnet.

Ashwagandha: Ein sogenanntes Adptogenen

Ashwagandha gehört ebenso wie Ginseng oder Jiaogulan (chinesische Heilpflanze) zu den sogenannten Adaptogenen. Diese Heilpflanzen helfen dem Organismus sich leichter an die Stresssituationen anzupassen. Das bedeutet, sie haben eine aufbauende Wirkung auf viele Körperfunktionen. Ashwagandha als Geheimtipp gegen Stress hemmt die Produktion der Stresshormone und fördert zugleich deren Abbau.

Die Adaptogene sorgen zudem dafür, dass der Blutzucker schneller von den Körperzellen aufgenommen wird. Dadurch steigt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Zugleich erhöht sich der Serotoninspiegel. Aufgrund dessen, dass dieser Nervenbotenstoff auch eine Entspannung der Blutgefäße herbeiführt, sinkt der Blutdruck. Somit ist es kein Wunder, dass die gestressten Manager in Indien eher auf die Ashwagandha-Wurzel schwören und weniger auf die aufputschenden oder beruhigenden Pillen.

Doch die Ashwagandha Wurzel kann noch mehr und für ihre zahlreichen Wirkungen sind die Withanoside verantwortlich, die in der Pflanze enthalten sind. Diese bestehen aus langkettigen Zuckermolekülen und ihre beruhigende Wirkung kann gegen Angststörungen eingesetzt werden. Dies zeigte eine Studie der kanadischen Hochschule für Naturheilkunde in Toronto aus dem Jahr 2009. Im gleichen Jahr wurde der Wurzel ein immunsteigender Effekt am National College of Natural Medicine in Portland/USA nachgewiesen.

Fazit ist, dass es sich bei dieser Wurzel um ein echtes „Allround-Talent“ der Naturmedizin handelt. Ashwagandha wird als Nahrungsergänzungsmittel in Form von kapseln oder Tabletten angeboten.

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