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Cannapreneure und das grüne Gold

Für Menschen, die unter chronischen Schmerzen, Schlafstörungen, Hautausschlägen oder auch Migräne leiden, hat sich in den letzten Jahren einiges getan: CBD-Produkte ermöglichen es ihnen, ihre Symptome und oft sogar deren Ursachen auf natürliche Weise zu bekämpfen – ohne Schulmedizin oder als Begleittherapie. Immer öfter werden sogenannte Chemiekeulen, also starke Medikamente überflüssig. Für die Verbraucher ist das ein absoluter Gewinn.

Betrachtet man den Hype um Hanfprodukte nun von einer anderen Seite, so stellt man fest: Die Industrie rund um Cannabis ist boomt. Wer einen Fuß in die Türe bekommt und hochwertige Cannabisprodukte vertreibt, kann sich im besten Fall über ein enormes Wachstum freuen. Unternehmer aus diesem Bereich werden mittlerweile Cannapreneure genannt, angelehnt an die Wörter Entrepreneur und Cannabis. Diverse Betriebe konnten diese Chance für sich nutzen. Sie überzeugen nicht nur Verbraucher durch hochwertige Hanfprodukte, sondern auch Investoren.

Diese Branchen verdienen am Cannabis-Boom

Wer Cannabis hört, denkt auch heute noch oft an Marihuana und damit verbunden an Drogenkonsum, Lotterleben, Lachflashs und Heißhungerattacken. Für Hersteller und Vertreiber von Cannabisprodukten waren die Chancen auf den legalen Märkten früher absolut gering. Dies hat sich aber geändert, und zwar aus zwei Gründen:

1. Medizinisches Cannabis

Schon lange weiß man, dass Marihuana einen positiven Einfluss auf diverse Krankheitsverläufe hat. Dennoch hatte sich die Schulmedizin gegen den Einsatz einer „Droge“ lange Zeit quergestellt, bis schließlich am 01. März 2017 eine einschneidende Entscheidung fiel. Seit diesem Tag dürfen Ärzte ihren Patienten Cannabis verschreiben. Besonders häufig wird es bei Krebsleiden eingesetzt. Aber auch bei neurologischen Diagnosen wie Parkinson oder Epilepsie findet es immer öfter Anwendung. Borderline Symptomatik lässt sich mit Marihuana ebenso erfolgreich behandeln wie einige Symptome einer HIV-Infektion, von Asthma oder auch von Essstörungen. Dabei wirkt Cannabis auf ganz natürliche Weise.

Da Cannabis für medizinische Zwecke nun erlaubt ist, konnten einige Unternehmen, die Hanfprodukte vertreiben, in Deutschland Fuß fassen. Zudem wird Marihuana weltweit legalisiert, was internationalen Cannapreneuren einen breiteren Markt eröffnet.

2. CBD Öl für jedermann

Nicht zuletzt aufgrund der eben genannten Entwicklung hat sich die Forschung in Bezug auf Cannabis stark weiterentwickelt. Dabei stellte man fest: Das berauschende THC ist nicht das einzige Cannabinoid, das positiven Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden ausübt. Cannabidiol (CBD) ist die „kleine Schwester“ von THC. Seine Wirkung ist zwar nicht ganz so effizient, dafür hat CBD keinerlei berauschende Wirkung. Der Patient erlebt keine Bewusstseinsstörungen und kann sogar am Straßenverkehr teilnehmen. Deutschland hat CBD deshalb als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft und damit den Weg für zahlreiche Cannapreneure freigeräumt, die auf den Zug aufsprangen. CBD-Händler Labocan.de gab an, dass vor allem CBD-Öle, Kapseln und CBD-Kosmetik hoch in der Gunst der Kunden stehen.

Cannabis-Aktien

Was Unternehmern eine echte Chance auf Profit bietet, ist natürlich auch für Anleger interessant. Immer mehr Cannabis-Unternehmen gehen deshalb an die Börse und überzeugen durch starke Preislinien. Der Marktanteil steigt zusehends. Besonders gut lassen sich an diesen Preislinien die Veränderungen der Zulassungsbeschränkungen ablesen. Wann immer ein Land das Go für frei verkäufliches Marihuana gibt, steigen die Werte nach oben. Wer den Markt im Blick hat, kann also gewinnbringend investieren.

Investition in Cannabis-Startups

Die Cannabisprodukte werden immer vielfältiger. Noch vor wenigen Jahren war CBD-Öl eines der wenigen frei erhältlichen Artikel. Heute gibt es nahezu alles, was das Herz begehren könnte: CBD-Blüten, Kosmetika und sogar Badezusätze. Immer wieder punkten Startups durch neue Ideen und fluten den Markt mit hochwertigen Produkten. Eine Chance für Investoren. Wer es Startups durch eine Investition oder auch im Rahmen eines Crowdfunding-Projektes ermöglicht, durchzustarten, darf sich in der Regel auch über stattliche Renditen freuen.

Dabei sollten Anleger aber darauf achten, in Unternehmen zu investieren, die klare Unique Selling Points bieten. Da der Markt derweil mit Cannabisprodukten überflutet wird, müssen sich Startups deutlich von der Masse abheben. Für Kunden bedeutet diese starke Konkurrenz, dass gute Produkte immer erschwinglicher und vielseitiger einsetzbar werden.

Letztlich muss festgehalten werden, dass die Branche ihr Allzeithoch noch nicht erreicht hat!

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