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CDU-Generalsekretär Gröhe fordert Entlassung von BER-Geschäftsführer Schwarz

Berlin – CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat die Entlassung des BER-Geschäftsführers Rainer Schwarz gefordert. „Die neuerliche peinliche Verschiebung des Eröffnungstermins macht deutlich: Es ist höchste Zeit für einen Neuanfang im Management des Berliner Großflughafens“, sagte Gröhe dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe). Unterdessen ist bekannt geworden, dass ein neuer Termin für die geplante Eröffnung des Berliner Hauptstadtflughafens voraussichtlich erst in sechs Monaten feststehen wird.

Das sagte der Technik-Chef Horst Amann im Hessischen Rundfunk. So lange werde es dauern, bis die neue Planung für den Großflughafen BER feststehe. Am Sonntagabend war bekannt geworden, dass auch der zuletzt genannte Eröffnungstermin für den Hauptstadtflughafen, der 27. Oktober 2013, nicht gehalten werden kann. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) wird angesichts der Schwierigkeiten um den Bau und den Eröffnungstermin den Aufsichtsratsvorsitz der Betreibergesellschaft abgeben. Der Aufsichtsratsvorsitz soll am 16. Januar von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) übernommen werden. Wowereit bestreitet, bereits vor Wochen gewusst zu haben, dass die Eröffnung des Hauptstadtflughafens erneut verschoben werden muss. „Diese Aussage ist falsch“, heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung von Wowereits Anwalt.

Foto: Flughafen Berlin-Brandenburg, Muns, Lizenz: dts-news.de/cc-by

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