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CDU-Gesundheitsexpertin gegen Impfung Freiwilliger mit Astrazeneca

Die CDU-Gesundheitspolitikerin Karin Maag hat Vorschläge zurückgewiesen, den Impfstoff von Astrazeneca auf eigenes Risiko anzubieten. „Eine Handhabung frei nach dem Motto `Jeder der sich traut, wird auch geimpft` wäre für das Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheit von Impfstoffen verheerend“, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Unions-Bundestagsfraktion dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). Der Vorschlag sei „geradezu absurd“, sagte sie.

Da man noch nicht wisse, ob es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und Thrombosen gebe, sei eine angemessene Aufklärung von Impfwilligen gar nicht möglich. „Umgekehrt käme ein womöglich sicherer Impfstoff fälschlicherweise in Verdacht, wenn die Thrombosen eben nicht auf den Impfstoff zurückzuführen sind, sondern auf sonstige Prädispositionen der Geimpften“, fügte sie hinzu. Maag bedauerte die Aussetzung der Impfungen, bat aber um Verständnis. Die vom Paul-Ehrlich-Institut festgestellte auffällige Häufung einer speziellen Form von seltenen Hirnvenen-Thrombosen in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung müsse untersucht werden. „Selbstverständlich ist es der einzig richtige Weg, wenn der Bundesgesundheitsminister dieser fachlichen Empfehlung folgt“, sagte sie. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur

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