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Chinas Ex-Außenminister ruft zur Rückkehr zum INF-Vertrag auf

Der ehemalige Außenminister Chinas, Yang Jiechi, hat die USA und Russland zu einer baldigen Rückkehr zum INF-Vertrag aufgefordert. "Der INF-Vertrag hat der Region und der Welt insgesamt gute Dienste geleistet. Wir sind nicht der Meinung, dass der INF-Vertrag aufgegeben werden sollte. Wir hoffen, dass die Vereinigten Staaten und Russland in der Lage sein werden, zum INF-Vertrag zurückzukehren", sagte Jiechi am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Zudem entwickele auch China seine Fähigkeiten weiter. Man stelle keine Bedrohung dar. "Wir sind also gegen eine Multilateralisierung des INF-Vertrags. Im asiatisch-pazifischen Raum sind wir der Meinung, dass es wichtig ist, dass alle Länder in der Region zusammenarbeiten. China entwickelt derzeit seine Beziehungen mit den Nachbarländern weiter", so Jiechi, der von April 2007 bis März 2013 das Amt des chinesischen Außenministers ausgeübt hatte. Man könne durchaus sagen, dass einige Länder sich zwar Sorgen machten, "aber diese Sorgen sind unbegründet". In Nordostasien sei es wichtig, dass weiterhin Spannungen abgebaut werden. Das tue man auch: "Wir haben bald das zweite Zusammentreffen zwischen den USA und Vertretern von Nordkorea. China steht für die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Wir stehen für Frieden und Stabilität und wir möchten eine Verhandlungslösung", so Chinas ehemaliger Außenminister weiter. Man sei der Meinung: "Wenn sich die Länder alle an internationale Standards halten und keine Doppelstandards unterhalten, dann sollte die Region auch weiterhin eine friedliche Region bleiben", so Jiechi. Foto: Fahne von China, über dts Nachrichtenagentur

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