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Chronischen Schmerzen mit multimodalen Therapiekonzepten den Kampf ansagen

chronische SchmerzenBerlin – Chronische Schmerzen können einen Menschen regelrecht zermürben. Doch nur wer selbst unter regelmäßigen Schmerzbeschwerden leidet, kann in der Regel nachvollziehen, wie sehr die Lebensqualität dadurch tatsächlich beeinträchtigt wird. So wird durch dauerhafte Schmerzen nicht nur die Lebensfreude stark eingeschränkt – häufig wirken sich die Beschwerden vielmehr auch auf den Alltag in der Familie und das Berufsleben aus. Umso wichtiger ist eine wirksame Behandlung, die auch wirklich alle Aspekte der chronischen Krankheit abdeckt. Ambulante Therapien stoßen dabei schnell an ihre Grenzen. Das gilt vor allem, wenn die verordneten Medikamente die Schmerzen nicht im gewünschten Ausmaß lindern. Eine stationäre Rehabilitation in einer Spezialklinik bietet im Vergleich dazu weitaus größere Möglichkeiten. Denn dort werden nicht nur die chronischen Schmerzen behandelt, sondern auch Begleiterscheinungen wie Angstzustände oder Depressionen therapiert. Zudem wird gezielte Hilfe im Bereich der Schmerzbewältigung geboten.

Vorteile der stationären Therapie bei chronischen Schmerzen

Eine stationäre Rehabilitation, wie sie etwa die Bad Mergentheimer Schmerzklinik am Arkauwald anbietet, ist für viele der acht bis 16 Millionen Betroffenen, die deutschlandweit unter chronischen Schmerzen leidet, oft die letzte Hoffnung. Sie erwarten und hoffen, dass sie endlich einen neuen, schmerzfreien Lebensabschnitt beginnen können, sobald sie umfassend unter Einbeziehung aller körperlichen, sozialen und seelischen Aspekte behandelt wurden. Dabei entscheidet der behandelnde Arzt, ob ein Patient, der unter Migräne, Rückenschmerzen, Fibromyalgie oder unter Gesichts- und Kopfschmerzen leidet, für eine stationäre Therapie in Frage kommt. Stationäre Rehabilitationsmaßnahme werden in der Regel verschrieben, wenn:

  • der Schmerz zum Hauptsymptom der Krankheit geworden ist;
  • eine Bewegungstherapie durch die Schmerzen beeinträchtigt wird;
  • der Patient Schwierigkeiten bei der Schmerzbewältigung hat;
  • starke Schmerzmittel, etwa Opioide, eingenommen werden;
  • ein Entzug von Schmerzmitteln erforderlich ist;
  • Schmerzblockaden notwendig sind;
  • der Schmerz stark chronifiziert wird.

Erfolgreiche Schmerzbehandlung mit einem multimodalen Ansatz

Die Behandlung der chronischen Schmerzen hat dabei höchste Priorität: „Eine unserer Spezialitäten ist der Einsatz von Schmerzkathetern, über die der Schmerz ausgeschaltet und die Stoffwechsellage verbessert werden kann“, erklärt Dr. Erwin Boss. Dadurch lassen sich physiotherapeutische Behandlungen sowie Ergotherapien, um schmerzfreie Bewegungsabläufe zu verbessern, vielfach überhaupt erst ermöglichen. In den vergangenen Jahren hat sich nach den Erfahrungen des Chefarztes der Bad Mergentheimer Schmerzklinik am Arkauwald das sogenannte multimodale Therapiekonzept als überaus erfolgreich erwiesen. Dabei arbeiten Ärzte eng mit Psychologen, Ergo- und Physiotherapeuten, Ernährungsberatern, Pflegekräften und dem Sozialdienst zusammen.

Strategien für ein unbeschwertes Leben

Der Therapieablauf bei einem stationären Aufenthalt ist stets stark an die individuellen Bedürfnisse des Patienten angelehnt. „Das ist sehr wichtig, da jeder Mensch unterschiedlich auf die Behandlung reagiert“, erläutert Dr. Erwin Boss. Mit einer begleitenden Schmerzpsychotherapie lassen sich psychische Beschwerden, die gemeinsam mit den chronischen Schmerzen auftreten, auffangen. Durch das Erlernen von Techniken zur Schmerzbewältigung erhalten die Betroffenen außerdem Strategien, um trotz Krankheit unbeschwert leben können.

Foto: © djd/Schmerzklinik am Arkauwald/contrastwerkstatt – Fotolia.com

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