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Clement und Blüm fordern Reform des Rentenalters

Mann im Rollstuhl, über dts NachrichtenagenturDie beiden früheren Arbeitsminister Wolfgang Clement (Ex-SPD) und Norbert Blüm (CDU) fordern eine Reform des Rentenalters. Clement sagte der Zeitung "Bild am Sonntag": "Die gerechte Faustformel lautet: drei Monate zusätzlich Lebenserwartung bedeuten zwei Monate länger arbeiten." Clement kritisierte zugleich die Renten-Plänen seiner früheren Partei: "Wer höhere Rentenniveaus verspricht, verschweigt aus naheliegenden Gründen die damit verbundenen Kosten." Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm (CDU) forderte, die Altersgrenze bei der Rente ganz abzuschaffen: "Stattdessen sollte der Zeitpunkt bestimmt werden, ab dem es Renten-Zuschläge oder Abschläge gibt. Die Leute sind erwachsen, sie können selbst entscheiden, wann sie in Rente gehen." Paul Ziemiak (CDU), Chef der Jungen Union, wirft Gegnern der Rente mit 70 Unehrlichkeit vor: "Die Rente mit 70 wird in jedem Fall kommen. Wer etwas anderes behauptet, ist unehrlich". Das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung anzupassen sei "unausweichlich". Foto: Mann im Rollstuhl, über dts Nachrichtenagentur  
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