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Corona-Kontrollen: Kilometerlanger Stau an der tschechischen Grenze

In der Nacht von Samstag auf Sonntag traten die verschärften Einreiseregeln nach Tschechien und Österreich in Kraft. Am Montag kam es am Grenzübergang Schirnding (Lkr. Wundsiedel) in den Morgenstunden zu einem größeren Rückstau. Wie der Manfred Ludwig von der Bundespolizeiinspektion Selb mitteilt, staut es sich der Verkehr rund vier Kilometer zurück. Ein Drittel der Berufspendler mussten an der Grenze abgewiesen und zurück geschickt werden. „Einreisenden Lastwagenfahrer, als auch der Individualverkehr müssen mit etwa drei Stunden Wartezeit rechnen“, erklärt Ludwig. Die neuen Regelungen betreffen neben dem kommerziellen auch den individuellen Reiseverkehr. An der Grenze gelten nun strikte Beförderungsverbote. Die Bundesregierung hatte die Nachbarländer zum Virusvariantengebiet erklärt und stationäre Grenzkontrollen wieder eingeführt. Laut einer Verordnung des Bundesinnenministeriums dürfen aus den betroffenen Gebieten nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es für Ärzte, Kranken- und Altenpfleger sowie für Lastwagenfahrer und landwirtschaftliche Saisonkräfte. Für alle gilt: Sie müssen einen negativen Corona-Test vorweisen und in Deutschland zunächst in Quarantäne gehen.

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