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CSU attackiert Deutsche Umwelthilfe für Pro-Tempolimit-Kampagne

Im Streit um ein generelles Tempolimit in Deutschland verschärft sich der Ton. CSU-Generalsekretär Markus Blume hat die Deutsche Umwelthilfe scharf für deren Pro-Tempolimit-Kampagne (Stand Samstag: rund 118.000 Unterstützer) kritisiert. „Die Deutsche Umwelthilfe will den Verkehr total ausbremsen“, sagte Blume zu „Bild am Sonntag“.

„Vielen stinkt auch, wie die DUH unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit seit Jahren einen Feldzug gegen das Auto organisiert.“ Die Deutsche Umwelthilfe wiederum schießt gegen die CSU-Kampagne gegen eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung (Stand Samstag: rund 170.000 Unterstützer). „Die CSU versucht sich mit dieser Kampagne doch nur an die AfD-Wähler ranzuschmeißen“, sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch zu „Bild am Sonntag“. Während seit einem Jahr Fridays For Future mit klugen Argumenten konkreten Klimaschutz einfordere, starteten die Politiker der CSU „eine primitive Kampagne für ein besinnungsloses Rasen“. Auch Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt meldete sich in der Debatte zu Wort und forderte SPD, Union und FDP auf, ein Tempolimit nicht länger zu blockieren, damit „wir endlich für mehr Sicherheit und Klimaschutz im Verkehr sorgen und alle Verkehrsteilnehmer vor rücksichtsloser Raserei schützen“. Göring-Eckardt zu „Bild am Sonntag“: „Alles spricht für ein Sicherheitstempo 130 auf unseren Autobahnen.“

Foto: Deutsche Umwelthilfe, über dts Nachrichtenagentur

 

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