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Daimler prüft vorzeitiges Ende des Verbrenners

Der Autobauer Daimler erwägt womöglich, deutlich früher aus dem Bau von Diesel- und Benzinfahrzeugen auszusteigen als derzeit bekannt. Konkret werden laut eines Berichts des "Handelsblatts" unter Berufung auf "Konzernkreise" im Vorstand Szenarien durchgespielt, denen zufolge die Pkw-Sparte Mercedes schon Anfang 2030, spätestens aber Mitte des kommenden Jahrzehnts nur noch Neuwagen mit Elektroantrieben anbieten könnte. Bisher hatte die Marke mit dem Stern stets davon gesprochen, bis 2039 klimaneutral zu werden.

Nun scheint auch ein vorzeitiger Abschied vom Verbrenner denkbar. Die 2024 anlaufende Kompaktwagenplattform MMA könnte womöglich bereits die letzte neue Architektur sein, auf der Mercedes noch in hohen Stückzahlen Pkw mit Ottomotoren und Selbstzündern unter der Haube baut. Die nächste Generation der S-Klasse, die gegen 2028 auf den Markt kommt, gäbe es dann wohl nur noch als Stromer. Finale Beschlüsse zu diesen Überlegungen gibt es aber noch nicht, sie könnten auch wieder verworfen werden. Daimler wollte sich dazu nicht äußern. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Mercedes-Stern, über dts Nachrichtenagentur

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