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DAX am „Hexensabbat“ hin- und hergeworfen – Ifo überrascht positiv

Der DAX hat sich am Freitag nach einem schwachen Start die meiste Zeit im grünen Bereich gehalten, wurde allerdings spürbar hin- und hergeworfen. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 13.680 Punkten berechnet und damit wie schon am Vormittag 0,1 Prozent über Vortagesschluss, zwischenzeitlich gab es aber auch mal ein Plus von fast einem Prozent. Den Tag über ist mit ungewöhnlichen Kursbewegungen zu rechnen, weil sogenannter "großer Hexensabbat" ist und Terminkontrakte wie Futures und Optionen verfallen.

Manche Banken und Fonds versuchen, durch größere Transaktionen den Markt gezielt zu beeinflussen. Aktien von Krisengewinnler Delivery Hero, am Morgen noch mit einem satten Plus an der Spitze der Kursliste, drehten bis Mittag ins Minus, dafür waren dann Industriewerte wie Siemens, Bayer und Linde vorne. Für Überraschung sorgten am Vormittag neue Daten des Ifo-Instituts: Der Geschäftsklimaindex ist von 90,7 Punkten im November auf 92,1 Punkte im Dezember gestiegen, Experten hatten stattdessen mit einem weiteren Rückgang gerechnet. Im Oktober hatte sich die Stimmung unter den Unternehmenslenkern das erste Mal nach fünf Anstiegen in Folge eingetrübt und war im November weiter abgesackt. Thema an den Märkten waren auch die stockenden Brexit-Verhandlungen. "Es ist die Stunde der Wahrheit", sagte EU-Chefunterhändler Michel Barnier am Freitag in Brüssel. Das Britische Pfund ließ im Vergleich zum Euro nach. Und die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag etwas schwächer gegenüber dem Euro. Ein Euro kostete 1,2251 US-Dollar (-0,2 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,8163 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 51,28 US-Dollar, das waren 22 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

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