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DAX am Mittag im Minus – ZEW-Index besser als erwartet

Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag Kursverluste verzeichnet. Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 10.365 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 2,9 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen besser als erwartet aus. Der entsprechende Index stieg im März um 77,7 Zähler auf nun 28,2 Punkte, wie das ZEW in Mannheim mitteilte. Beobachter hatten mit einem deutlich schwächeren Anstieg gerechnet. Die Anleger zeigten sich davon aber unbeeindruckt. Unter anderem sorgte das Chaos am Öl-Markt weiterhin für schlechte Stimmung. Der Preis für die US-Ölsorte WTI war am Montag erstmals in seiner Geschichte ins Minus gerutscht. Die Turbulenzen gingen auch am Dienstag weiter. So fiel der Preis für ein Fass der Nordsee-Sorte Brent zwischenzeitlich unter die Marke von 20 US-Dollar. An der Spitze der Kursliste stehen nur die Wertpapiere von Beiersdorf entgegen dem Trend im Plus. Am Ende der Liste rangieren die Wertpapiere von Infineon, Continental und Volkswagen. Der Nikkei-Index hatte zuletzt nachgelassen und mit einem Stand von 19.280,78 Punkten geschlossen (-1,97 Prozent).

Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

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