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DAX bleibt am Mittag wegen drohendem Handelskrieg auf Tauchfahrt

Angesichts eines drohenden Handelskrieges mit den USA ist der DAX am Freitagmittag nach einem bereits schwachen Start noch tiefer abgetaucht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit 11.918 Punkten berechnet, 2,2 Prozent schwächer als bei Donnerstagsschluss. Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) drohte den USA offen mit einem Handelskrieg.

„Die EU muss auf Strafzölle der USA, die tausende Arbeitsplätze in Europa gefährden, mit Entschiedenheit reagieren“, sagte Gabriel am Freitag in Berlin. Für Sorgenfalten unter Aktionären sorgten auch Zinsängste. Frank Strauß, Vorstandschef der Postbank und Vorstand des Mutterkonzerns Deutsche Bank, glaubt, dass sich die Kreditkunden der deutschen Geldhäuser auf steigende Zinsen einstellen müssen: „Auf der Zinsseite sind wir an einem Punkt, der wichtig ist. Die kurzfristigen Zinsen werden sicher noch lange niedrig bleiben, aber am langen Ende beginnen sie zu steigen“, sagte Strauß dem „Handelsblatt“. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,2315 US-Dollar (+0,33 Prozent).

Foto: Händler an einer Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

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