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De Maizière verteidigt Nicht-Teilnahme an CDU-Werkstattgesprächen

Der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kann nachvollziehen, dass er nicht zu den Werkstattgesprächen seiner Partei eingeladen wurde, die von der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer ins Leben gerufen wurden, um die Flüchtlingskrise parteiintern aufzuarbeiten. „Ich habe mit Annegret Kramp-Karrenbauer über die Veranstaltung geredet. Aber ich werde nicht dabei sein“, sagte de Maizière der „Bild am Sonntag“.

„In dem Werkstattgespräch sollten ja vor allem die Mitglieder mit ihrer Meinung zu Wort kommen. Die Schlagzeile `De Maizière verteidigt seine Rolle in der Flüchtlingskrise` wäre da nicht dienlich“, so der CDU-Politiker weiter. Der Ex-Innenminister hat aber genaue Vorstellungen, welches Ergebnis bei den Werkstattgesprächen wünschenswert sei: Idealerweise solle dabei herauskommen, „dass die Regierung verantwortlich gehandelt hat und trotzdem nicht jeder Kritiker der Flüchtlingspolitik per se unrecht hat“.

Foto: Thomas de Maizière, über dts Nachrichtenagentur

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