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„Deepwater Horizon“-Prozess: Halliburton gesteht Vernichtung von Beweisen

Washington – Der Ölkonzern Halliburton hat im Verfahren um die Explosion der Bohrplattform „Deepwater Horizon“ im Jahr 2010 im Golf von Mexiko nach Angaben des US-Justizministeriums die Vernichtung von Beweismitteln eingestanden. Halliburton habe demnach zugesagt, bei einem geplanten Verfahren auf schuldig zu plädieren. Der Konzern werde eine Strafe von 200.000 Dollar zahlen und habe zudem 55 Millionen Dollar an die National Fish and Wildlife Foundation gespendet.

Die Beweise wären für das Verfahren gegen den Betreiber der Plattform, den britischen Ölkonzern BP, relevant gewesen. Halliburton hatte die Zementmischung hergestellt, die als Deckel für das Bohrloch diente. Der Konzern hatte in der Folge Computeranalysen vernichtet, die Aufschluss über den genauen Hergang am Grund des Bohrloches hätten geben können. Die Ölplattform „Deepwater Horizon“, die Transocean vom britischen Ölkonzern BP geleast hatte, war am 20. April 2010 explodiert und zwei Tage später gesunken. Dabei kamen elf Arbeiter ums Leben. Nach dem Untergang der Bohrinsel waren rund 780 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko geflossen. Der Vorfall gilt als die schlimmste Ölpest aller Zeiten.

Foto: Explosion der „Deepwater Horizon“, über dts Nachrichtenagentur

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