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Dehoga erwartet weitere Umsatzeinbußen bei Hotels und Restaurants

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) erwartet trotz der zeitversetzten –ffnung von Hotels und Restaurants zunächst weitere Umsatzeinbußen. "Wir gehen davon aus, dass aufgrund der besonderen Auflagen und Beschränkungen die ersten Monate mit Umsatzeinbußen verbunden sind. Es wird noch eine Weile dauern, bis hier kostendeckende Umsätze zu erwirtschaften sind", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin, Ingrid Hartges, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

Gleichzeitig gebe es bei einigen Ferienhotels bereits eine hohe Nachfrage. Grundsätzlich begrüßte Hartges die neuen konkreten –ffnungstermine für Hotels und Gastronomie in den Bundesländern als "sehr wichtig". Sie schafften mehr Planungssicherheit für Unternehmen und Gäste für die nächsten Wochen und die Sommerferienzeit. "Wir haben jetzt zwar eine neue bunte Verordnungswelle - je nach Bundesland. Das macht es nicht immer einfach." Hartges appellierte deshalb an die Bundesländer, "sich zumindest bei den allgemeinen Schutzmaßnahmen wie Abstands- und Kontaktregelung oder Maskenschutz auf bundesweit einheitliche, praxistaugliche Regelungen zu verständigen". Das erhöhe die Akzeptanz bei allen. Hartges sieht keine besonderen Gefahren, die von Hotels ausgehen. "Hotelzimmer bergen aus meiner Sicht keine Risiken", sagte die Dehoga-Chefin. Beim Frühstück könne zu verschiedenen Zeiten und in mehreren Räumen gegessen werden, damit das Abstandsgebot eingehalten werden kann. Zugleich setzt Hartges auf Eigenverantwortung. "Je verantwortlicher sich alle verhalten, desto besser wird es gelingen, die neuen Infektionszahlen gering zu halten."

Foto: Hotelzimmer, über dts Nachrichtenagentur

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