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Deutsche-Bank-Chef rechtfertigt Gesprächsabbruch

Nach der geplatzten Fusion mit der Commerzbank hat Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing die Gespräche über einen Zusammenschluss als "historische Chance" bezeichnet, den Abbruch aber auch rechtfertigt. Der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) sagte er: "Wir als Deutsche Bank hätten mit der Commerzbank besser sein müssen als alleine. Und das ist eben nicht so." Was Deutsche Bank und Commerzbank in den vergangenen sechs Wochen während der Fusionsgespräche erarbeitet hätten, "war aber nicht überzeugend genug", sagte der Vorstandssprecher der Deutschen Bank. Dies hätten die Vorstände beider Banken "nach sehr fairen Gesprächen ähnlich gesehen", so Sewing zu "Bild". Ein solcher Banken-Deal müsse sich "rechnen". Sewing räumte ein, vom Widerstand von Kunden, Mitarbeitern und einigen Aktionären überrascht worden zu sein. Sewing zu "Ich weiß heute mehr über die Risiken einer gemeinsamen Bank. Da gibt es viele Interessengruppen: unsere Kunden, unsere Mitarbeiter, unsere Aktionäre. Und wenn Sie dann - neben den harten Zahlen - auch die weichen Faktoren sehen, wie etwa unsere Kunden und unsere Mitarbeiter auf die Gespräche reagieren, dann kommen Sie zu dem Schluss, diese Transaktion nicht zu machen." Auf die Frage einer möglichen Übernahme der Deutschen Bank durch ein ausländisches Institut sagte Sewing: "Ich erwarte über die nächsten Jahre in Europa noch eine Banken-Konsolidierung. Und dabei möchte ich nicht nur zusehen, sondern auch Akteur sein." Der Deutsche Bank-Chef lobte zudem Rolle der Bundesregierung während der Fusionsgespräche: "Wir haben ein Finanzministerium, das sich positiv für die deutsche Finanzbranche und den Finanzplatz einsetzt", sagte Sewing. Er habe den Finanzminister "immer konstruktiv erlebt." Foto: Deutsche Bank-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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