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Deutschland bei weiblichen Vorständen Schlusslicht

Deutsche DAX-Unternehmen haben so wenige weibliche Vorstände wie kaum ein anderes Industrieland. In einem Vergleich mit Frankreich, Großbritannien, Polen, Schweden und den USA schneidet Deutschland sogar am schlechtesten ab. Wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, geht das aus dem neuesten Bericht „Schlusslicht Deutschland“ der AllBright-Stiftung hervor, für den die DAX-30-Unternehmen und die jeweils 30 größten Konzerne der anderen Länder untersucht wurden.

Demnach liegt die Frauenquote in den Vorständen der DAX-Konzerne bei nur 12,1 Prozent. Frankreich, der zweitschlechteste Kandidat, bringt es auf 14,5 Prozent. Die USA und Schweden hingegen liegen bei 24,8 beziehungsweise 24,1 Prozent. „Nur fünf von 30 DAX-Konzernen haben mehr als eine Frau im Vorstand“, sagte AllBright-Geschäftsführerin Wiebke Ankersen. In den USA gebe es dagegen unter den 30 größten Konzernen überhaupt nur einen mit einem rein männlichen Vorstand. „Frauen an der Konzernspitze sind ein guter Indikator dafür, wie veränderungsfähig die Unternehmenskultur insgesamt ist“, sagte Ankersen. „Firmen, die es nicht schaffen, Frauen in Führungspositionen zu bringen, hinken oft auch bei der Digitalisierung hinterher.“ Die deutsch-schwedische AllBright-Stiftung setzt sich für mehr Frauen in Führungspositionen ein.

Foto: Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts Nachrichtenagentur

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