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Deutschland bezieht immer mehr Rohöl aus den USA

Deutschland bezieht immer mehr Rohöl aus den USA. Im vergangenen Jahr wuchs die Menge um mehr als ein Drittel auf 5,3 Millionen Tonnen. Die US-Importe hätten sich gegenüber 2017 sogar versechsfacht, berichtet der „Spiegel“ in seiner Ausgabe unter Berufung auf das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Der Fracking-Boom habe die Vereinigten Staaten zum weltgrößten Ölproduzenten werden lassen. In Deutschland belegten die USA jetzt Rang sechs der wichtigsten Lieferländer, vor zwei Jahren seien die Amerikaner nur auf dem zwölften Platz gewesen, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. An der Spitze der BAFA-Liste stehe weiterhin Russland, allerdings habe sich das Volumen, das durch die Pipelines nach Deutschland fließt, innerhalb von zwei Jahren um rund ein Fünftel verringert. Nach Russland folgten nun Großbritannien, das im Vorjahr noch Rang fünf belegt habe, und Norwegen. Aus britischen und norwegischen Nordseequellen stamme knapp ein Viertel der Rohölimporte, die Deutschland erreichen, berichtet der „Spiegel“. Einen ähnlichen Anteil lieferten die OPEC-Mitgliedsländer.

Foto: Öltanks, über dts Nachrichtenagentur

 

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