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DGB befürchtet Einbruch der Binnenkonjunktur

Angesichts sinkender Löhne aufgrund der Corona-Pandemie warnen die Gewerkschaften vor weitreichenden Folgen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach im vergangenen Jahr erstmals seit 2007 die Nominallöhne zurückgegangen sind, bezeichnete DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) als "bittere Nachrichten". Zugleich forderte er Maßnahmen, "damit die Binnenkonjunktur als wichtigste Stütze der Wirtschaft nicht auch noch einbricht".

Dies gelte es zu verhindern, so Körzell. So müsse "die grundsätzlich gute Lohnentwicklung, die es bis zur Krise gab", verstetigt werden. Vor der Pandemie habe es durchschnittlich 2,5 Prozent Lohnzuwächse pro Jahr gegeben. Zudem brauche es eine weitere Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, einen höheren Mindestlohn und "eine weitere Aufstockung des Kurzarbeitergeldes", forderte der DGB-Vorstand. Laut einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts von Mittwoch waren die Bruttolöhne 2020 durchschnittlich 0,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: DGB-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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