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DGB-Vorstandsmitglied fordert Rentenbeitragserhöhung

Berlin - Eine Erhöhung der Rentenbeiträge zur Bildung einer nachhaltigen "Demografiereserve" hat DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach gefordert. In einem Beitrag für die "Frankfurter Rundschau" (Montagausgabe) schreibt die Rentenexpertin des Deutschen Gewerkschaftsbundes, die neue Bundesregierung habe jetzt "die Verpflichtung, eine solidarische Vorsorge zu treffen und die Renten der Zukunft zumindest auf dem heutigen Level zu halten". Um dies zu erreichen, genüge "ein einfacher Kniff, der darin besteht, dass die Erhöhungen des Rentenbeitrags, die in den Jahren ab 2018 aufgrund der Demografie ohnehin nötig sein werden, schlicht vorgezogen werden".

Union und SPD wollen bei ihren Koalitionsgesprächen in dieser Woche unter anderem über die Rente verhandeln. Nach Buntenbachs Angaben wäre die derzeitige Rücklage der Rentenversicherung in Höhe von 30 Milliarden Euro "in vier Jahren weg", wenn die zurzeit diskutierten Mütterrenten und Solidarrenten aus Beiträgen bezahlt würden. Die Gewerkschafterin fügte hinzu: "Die nötigen Verbesserungen beim Rentenniveau, der Erwerbsminderungsrente und den Altersübergängen sind Sache der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler - der Aufbau einer Demografie-Reserve liefert dafür den nötigen Spielraum. Mütterrenten und Solidarrenten sind dagegen gesellschaftliche Aufgaben und müssen aus Steuermitteln bezahlt werden."

Foto: Senioren, über dts Nachrichtenagentur

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