Die besten WordPress Themes für jeden Zweck (Teil 2)

Im ersten Teil unserer Artikelreihe über das beliebte Content Management System WordPress vor zwei Wochen haben wir einen groben Überblick geliefert, was mit WordPress alles möglich ist. Es ist deutlich geworden, dass der große Vorteil des Systems in den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten liegt, die auch der „Normal-User“, welcher nicht unbedingt über Programmierkenntnisse verfügt, umsetzen kann.

Möglich wird dies durch die Trennung von System und Design. Wie schon erwähnt, ist das sogenannte Theme für die Gestaltung der Website, also das Design und deren Funktionalität ausschlaggebend. Dabei handelt es sich nicht um eine einzelne Datei, sondern um eine ganze Sammlung von Dateien. WordPress-Themes lassen sich per Mausklick aktivieren und bieten mehrere Vorteile. Zum Einen bleibt das Design stets unverändert. Egal welche neuen Inhalte hinzugefügt werden, die Optik und Funktionalität bleibt erhalten. Dies gilt auch für Aktualisierungen und Software-Updates. Außerdem können ohne große Eingriffe in das System selbst spezielle Funktionalitäten geändert werden und Nutzer müssen keine besonderen Kenntnisse in der Programmierung besitzen, um professionelle Webauftritte zu realisieren.

Fragen, die im Vorfeld zu klären sind

Wer sich nun für WordPress entschieden und dieses System auf seinem Webspace installiert hat, der steht vor der Qual der Wahl des passenden WordPress-Themes. Selbstverständlich sollte die Konzeption und Ausrichtung der Online-Präsenz vorher feststehen. Neben den Zielen und der Zielgruppe muss das Thema klar umrissen sein, um das richtige Theme mit den passenden Funktionalitäten zu finden und das Erscheinungsbild zu wählen. Individuelles Aussehen schafft ja bekanntlich Aufmerksamkeit, jedoch sollte Schönheit und Individualität nicht das einzige Kriterium sein, denn in erster Linie soll sich der Besucher und potenzielle Kunde auf der Seite zurechtfinden und die Angebote und Informationen möglichst intuitiv entdecken können. Spätestens hier taucht auch die Frage auf, wie die Onlinepräsenz dargestellt werden muss.

Flexibel und mobil – responsive Design für jedes Gerät

Viele der verfügbaren Themes funktionieren sehr gut sowohl auf dem PC-Monitor, als auch auf kleineren Displays von mobilen Endgeräten, wie Tablet oder Smarftphone. Oftmals ist es aber gerade auf den kleineren Displays notwendig, dass der User scrollen muss, um alle Inhalte entsprechend darzustellen. Dies ist für den Besucher meist mühsam und nicht selten gehen wichtige Informationen verloren oder der Besucher findet gerade den wichtigsten Punkt im Angebot nicht, so dass vielleicht ein mögliches Geschäft nicht zustande kommt. Besonders wichtig ist dieser Punkt bei Serviceangeboten, die direkt für die mobile Nutzung konzipiert sind. Um dies zu verhindern, findet man heute zunehmend Themes im sogenannten Responsive Design, die je nach abrufendem Endgeräte die passende Auflösung des Bildes, bzw. die für die jeweilige Displaygröße optimierte Darstellung ausliefern.

WordPress bringt Einiges mit

Nach der Installation und der einfachen Konfiguration des WordPress-Systems auf dem Server findet sich im Backend der Punkt Design, unter dem sich über den Unterpunkt „Themes installieren“ eine Suchfunktion verbirgt, über die sich eine Menge interessanter, vor allem aber kostenloser WordPress-Themes finden lassen. Dabei kann man nach Anzahl der gewünschten Spalten, Farbe, Breite und auch nach Funktion filtern, um vielleicht ein passendes Theme zu finden. Wem hier nichts ins Auge sticht, der sollte sich im Netz nach anderen Themes umsehen.

Für jede Anwendung die passende WordPress-Lösung

Da es sich bei WordPress um ein quelloffenes System handelt, hat eine riesige Gemeinde von WordPress-Nutzern und Programmierern Tausende interessanter Themes für dieses CMS entwickelt, die kostenlos oder gegen eine Gebühr zu haben sind. Es gibt sogar Clubangebote, bei denen man als Mitglied gegen eine meist geringe Jahresgebühr unlimitierten Zugang zu zahlreichen Premium-Themes aus allen Bereichen bekommt.

Dabei ist zu bemerken, dass es auch bei den zahlreichen kostenlosen Varianten um Themes handelt, die den Premium-Varianten in Nichts nachstehen. Oftmals liegt der einzige Unterschied im fehlenden oder eingeschränkten Support. Bei kostenlosen Themes findet man nur in Ausnahmefällen längerfristigen Support, denn aufgrund des riesigen Erfolges sind die Anbieter kostenloser Lösungen schlicht überfordert, zumal sich dieser häufig nicht ohne Einnahmen finanzieren lässt.

In der nächsten Folge unserer Reihe zeigen wir einige Anwendungsbeispiele für WordPress-Themes. Vielleich findet hier der eine oder andere sogar noch die zündende Idee, welche er in naher Zukunft in die Tat umsetzen möchte. Außerdem stellen wir die ersten Anbieter hochwertiger Themes für WordPress und deren Produkte vor.

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