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DIHK warnt vor Diesel-Urteil vor „unüberlegten Schnellschüssen“

Vor dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts über Diesel-Fahrverbote in Städten hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vor erheblichen negativen Folgen möglicher Fahrverbote für die lokale Wirtschaft gewarnt. „Der DIHK warnt vor Hysterie und unüberlegten Schnellschüssen“, sagte Achim Dercks, Vize-Hauptgeschäftsführer des DIHK, der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Vor allem der Wirtschaftsverkehr würde empfindlich leiden.“

Drei Viertel der gewerblich genutzten Fahrzeuge würden mit Dieselantrieb fahren. „Fahrverbote sind in der Regel keine verhältnismäßigen Mittel für saubere Luft in Städten“, sagte Dercks. Auch der Deutsche Landkreistag (DLT) lehnte jede Form von Fahrverboten ab. „Zu rechnen wäre mit erheblichen Auswirkungen auf Pendler und Firmen, die vom innerstädtischen Verkehr teilweise vollkommen ausgeschlossen wären“, sagte DLT-Präsident Reinhard Sager.

Foto: Straßenverkehr, über dts Nachrichtenagentur

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