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DIW-Chef: Autoprämie wäre „kontraproduktiv“

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, ist gegen eine Autoprämie in der Coronakrise. Es dürften nicht nur die einflussreichen Branchen mit der besten Lobby bedient werden, sondern auch jene, die keine Stimme hätten, sagte Fratzscher am Mittwoch im RBB-Inforadio. Gerade kleine und mittlere Unternehmen seien auf Hilfe angewiesen.

„Natürlich ist die Autobranche für Deutschland wahnsinnig wichtig. Aber das Geld sollte viel besser dorthin kommen, wo es die Menschen wirklich benötigen.“ Kleine und mittlere Unternehmen, die zu kämpfen hätten, die keine Kredite mehr aufnehmen könnten, weil sie schon überschuldet seien, bräuchten eigentlich diese Hilfe. „Das ist so ein typisches Beispiel einer Lobby, wo man sagt, ja, die Automobilbranche ist wichtig, aber das heißt nicht, dass die dann auch immer am meisten bekommen müssen, sondern in diesem Fall ist es wirklich kontraproduktiv.“

Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

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