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Dobrindt setzt auf Richtungswahlkampf

Nach dem Bekenntnis der beiden Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) zu einer rot-grünen Koalition setzt die Union auf einen Richtungswahlkampf. „Wenn ich Olaf Scholz und Annalena Baerbock sehe, dann sehe ich die Linkskoalition mit der Linkspartei“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der „Bild“. Und weiter: „Die wollen ein anderes Land, wir wollen eine Regierung, die von der Union geführt wird.“

Das sei die Richtungsentscheidung, um die es gehe. Für ihn ist es „ganz offensichtlich, dass hier Koch und Kellner zusammensitzen“. Der Terrorismus-Forscher Peter Neumann, der zugleich Mitglied im „Zukunftsteam“ von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet ist, bewertete die Allianz ähnlich: Die inhaltliche Entscheidung, welche die Wähler jetzt treffen müssten, sei eine Richtungsentscheidung. „Wollen sie eine rot-grüne Regierung, möglicherweise mit den Linken zusammen, oder wollen sie eine Regierung der Mitte, die von der Union angeführt wird?“ FDP-Vize Wolfgang Kubicki bezeichnete die Koalitionsspekulationen von Scholz und Baerbock in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“ als „albern“: Er gehe weiter davon aus, dass man es gemeinsam für Jamaika schaffe. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Alexander Dobrindt, über dts Nachrichtenagentur

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