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Drei Dörfer auf Salomonen von Tsunami zerstört

Nach dem schweren Seebeben im Südpazifik sind auf den Salomonen nach örtlichen Medienberichten drei Dörfer von einem Tsunami zerstört worden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang noch nicht, auch über mögliche Opferzahlen ist nichts bekannt. Ein starkes Erdbeben der Stärke 8,0 hatte am Mittwoch zahlreiche Inseln im Südpazifik erschüttert, insbesondere im Inselstaat Salomon-Inseln, südöstlich von Neuguinea.

Ein Geologe der australischen Erdbebenwarte sagte dem Radiosender „ABC News“, es sei wahrscheinlich eine 90 Zentimeter hohe Tsunami-Welle generiert worden. Diese Angabe basiere allerdings nur auf theoretischen Berechnungsmodellen. In der nur gering besiedelten Insellandschaft bebt die Erde öfter. Im April 2007 waren bei einem Erdbeben der Stärke 8,1 dutzende Menschen auf den Salomonen ums Leben gekommen und mehrere Dörfer zerstört worden. Damals war eine Tsunami-Welle mit einer Höhe bis zu 5 Metern generiert worden. Die Insel Ranongga wurde durch das Beben damals etwa drei Meter angehoben.

Foto: Seismograph bei der Aufzeichnung eines Erdbebens, über dts Nachrichtenagentur

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