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Drogenbeauftragte warnt vor Langzeitfolgen für Kinder Suchtkranker

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), warnt vor den Langzeitfolgen der Coronakrise für Kinder suchtkranker Eltern. "Es ist schon klar, dass die aktuellen wie auch die Folgeschäden, die aus diesem Lockdown entstehen, uns über Jahre - auch nach Corona - begleiten werden", sagte Ludwig der "Welt" (Donnerstagausgabe). "Denken Sie mal an die Kinder von suchtkranken Eltern."

Die säßen "plötzlich ganz alleine mit dem betrunkenen Vater oder Mutter da - ohne Hilfe von außen im schlimmsten Fall", so Ludwig. Das mache etwas mit den Kindern, auch in Zukunft. "Mir ist wichtig, dass diesen Kids jetzt geholfen wird. Hier bin ich mit Vollgas dran", so die CSU-Politikerin. Menschen, die "harte" Drogen konsumierten, "gehen immer ein besonders hohes gesundheitliches Risiko - für sich und andere - ein", sagte die Drogenbeauftragte. Das sei jetzt in Corona-Zeiten "natürlich doppelt und dreifach gefährlich". Einen besseren Zeitpunkt aufzuhören - "auch mit dem Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum übrigens - gab es selten", sagte Ludwig.

Foto: Daniela Ludwig, über dts Nachrichtenagentur

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