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Druck auf saudischen König wächst – Zweifel an Zurechnungsfähigkeit

In der Affäre um den Mord an Jamal Khashoggi wächst der Druck auf den saudischen König Salman, personelle Konsequenzen zu ziehen und seinen Thronfolger, Mohammed bin Salman, zu entmachten. Der saudische Aktivist Yahya Assiri sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS), dass hohe Familienangehörige immer öfter ihren Unmut über den Kronprinzen äußerten. "Sie bedrängen ihn geradezu, zurückzutreten". Der ehemalige Militär der saudischen Luftwaffe lebt im Exil in London, steht aber in engem Kontakt mit informierten Saudis im Königreich. Es komme nun auf den König an, sagte Assiri. Doch wie es um dessen Gesundheit steht, ist unklar. Immer wieder wird über eine mögliche Demenz des 82 Jahre alten Königs spekuliert. Prinz Khalid bin Farhan al Saud, der im Exil in Deutschland lebt, sagte der FAS: "Er hat seit sechs Jahren Alzheimer. Sein Langzeitgedächtnis funktioniert noch, alles andere vergisst er." Der Nahost-Kenner und ehemalige CIA-Agent Bruce Riedel dagegen äußerte gegenüber der FAS die Einschätzung, dass der König geistig fit sei. Jedoch sei er von seinem Sohn "bis zur Entrückung eingenommen". International wird König Salman weiterhin als Ansprechpartner behandelt. Foto: Fahne von Saudi-Arabien, über dts Nachrichtenagentur

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