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Dutzende Fehler bei neuen Zügen führen zu Verspätungen

Die Deutsche Bahn hat Probleme mit ihren neuen Zügen ICE 4 und Intercity 2. Die Modelle sollten die Pünktlichkeit verbessern und verursachen nun selbst Verspätungen. „Zu häufig kommt es zu Störungen an den Neufahrzeugen, die empfindliche Auswirkungen auf den Betrieb haben“, heißt es in einer internen Mitteilung, über die der „Spiegel“ berichtet. Gerade an Verkehrsknoten führe jede Verzögerung dazu, dass sich weitere Züge verspäteten.

Beim Intercity 2 wurden rund 60 Fehler gefunden. Ärger macht unter anderem der Bordcomputer für die Zugsicherung, der immer wieder abstürzt. Dieser Fehler wird wohl erst 2020 behoben werden können, da zahlreiche Sicherheitsvorschriften eingehalten werden müssen. Beim ICE 4 gibt es unter anderem Probleme mit den Türen und Bremsen. Hier soll ein Software-Update helfen. Ein ICE 4 wurde Ende Dezember bei einer Oberleitungsstörung so stark beschädigt, dass er bis März repariert werden muss. Erschwert wird die Lage dadurch, dass es auch bei der restlichen Zugflotte Engpässe gibt. Der ICE 3 ist stark ausgelastet, weil durch einen Brand und einen Unfall Züge beschädigt sind. Bei den alten Intercity-Zügen gibt es nur eine geringe Zahl verfügbarer IC-Wagen. Die Bahn erklärte, vereinzelte Störungen seien bei neuen Fahrzeugen nicht ungewöhnlich.

Foto: ICE der Deutschen Bahn, über dts Nachrichtenagentur

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