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Ein Fünftel der Labore weiterhin nicht digital angebunden

20 Prozent der Labore in Deutschland können die Ergebnisse der Corona-Tests weiterhin nicht digital übermitteln. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten. Eine digitale Anbindung wäre notwendig, um Testergebnisse in der Corona-Warn-App bereitstellen zu können.

"Die Nutzung der App scheint stark auf Seiten der Labore und Testzentren zu hapern", sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Sitta den Funke-Zeitungen. Die Meldung positiver Testergebnisse an Gesundheitsämter müsse endlich rein digital erfolgen, um schneller auf das Infektionsgeschehen reagieren zu können, forderte er. "Es ist nicht zu fassen, dass die meisten Labore weiterhin das Fax für die Übermittlung der Erregernachweise verwenden." In den vergangenen Tagen hatten mehrere Politiker eine Überarbeitung der Warn-App gefordert. Nach Angaben der Bundesregierung wurde sie 19,6 Millionen Mal heruntergeladen. Derzeit werden rund 500 Infektionen pro Tag von Nutzern in der App gemeldet und dadurch mögliche Kontaktpersonen informiert. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur

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