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Einführung von Software in Bundeswehr-Krankenhäusern verzögert sich

Die Einführung einer neuen Personal-Software in den deutschen Bundeswehrkrankenhäusern verzögert sich um mehrere Jahre. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Die Software führte beim Piloteinsatz im Bundeswehrkrankenhaus Berlin nach ihrem Start im Juni 2018 zu einem massiven Abrechnungschaos und Frust bei den Beschäftigten, schreibt das Magazin.

Mitarbeiter mussten dort teils monatelang auf ihre Zulagen für Überstunden und Rufbereitschaften warten. Seither sorgt die IT-Modernisierung für einen erheblichen Mehraufwand. So wurden im Sanitätsdienst eigens eine "Task Force" und in der Klinik eine Ansprechstelle eingerichtet. Zudem müssen weiterhin Mitarbeiter die Daten per Hand eingeben, um korrekte Gehaltszahlungen auszulösen. Der eigentlich noch für 2018 geplante Start in anderen Kliniken wurde deshalb vorerst gestoppt. Eine neue Version soll Ende des Jahres im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg und erst deutlich später in Ulm und Koblenz eingeführt werden. Wohl erst ab Mitte 2022 wird die Software dann in allen Bundeswehr-Kliniken laufen.

Foto: Rollstühle im Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

 

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