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Eisenmann plädiert für Spahn als CDU-Chef und Kanzlerkandidat

Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat sich in der Diskussion über den nächsten Kanzlerkandidaten der CDU und die Nachfolge Kramp-Karrenbauers für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ausgesprochen. „Bei allem Respekt vor den unbestrittenen Qualitäten von Armin Laschet und Friedrich Merz sollten wir als CDU nun ernsthaft diskutieren, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Generationenwechsel einzuleiten. Jens Spahn ist ein erfolgreicher Bundesminister, er steht für die jüngere Generation, er verbindet ein modernes Gesellschaftsbild mit einer konservativen Haltung“, sagte Eisenmann der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe).

Sie habe großen Respekt für die Entscheidung der CDU-Chefin, die Kanzlerkandidatur nicht weiter anzustreben und den Bundesvorsitz abzugeben. Die Frage aber, wer die CDU führe und Kanzlerkandidat werde, müsse nun „zügig“ und in einem geordneten Verfahren geklärt werden, so die baden-württembergische Kultusministerin weiter. „Eine monatelange Hängepartie, womöglich bis zum Bundesparteitag im Dezember in Stuttgart, können wir uns als CDU nicht erlauben. Es wäre mit Blick auf die Landtagswahl im März 2021 in Baden-Württemberg hilfreich, wenn wir Rückenwind statt Gegenwind aus Berlin hätten“, sagte Eisenmann der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Foto: Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

 

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