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Elke Büdenbender will perspektivisch wieder als Richterin arbeiten

Elke Büdenbender, Deutschlands First Lady, hat es als „total neue Erfahrung“ bezeichnet, mit ihrem Ehemann, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, „zusammen zu arbeiten“ und bei den zahlreichen gemeinsamen Terminen als Präsidentenpaar „so viel zusammen zu sein“. Während seiner Amtszeit als Außenminister sei ihr Mann „manchmal nur für Stunden zu Hause gewesen“, sagte die frühere Richterin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Mit Blick auf das zurückliegende Jahr sagte die First Lady: „Wir stützen uns – und gehen dabei auch kritisch miteinander um.“

Büdenbender, die nach der Ausbildung zur Industriekauffrau ein Jura-Studium abschloss, kann sich vorstellen, in ihren alten Beruf als Richterin zurückzukehren. „Seit ich 16 bin, habe ich einen Beruf ausgeübt und mein eigenes Geld verdient. Von meinem Amt als Richterin bin ich derzeit ja nur beurlaubt“, sagte sie. Das Verwaltungsgericht, an dem sie vor Amtsantritt ihres Mannes im Februar 2017 tätig war, liege nicht weit von Schloss Bellevue entfernt, dem Amtssitz des Bundespräsidenten. „Mit meinen Kollegen bin ich weiterhin in gutem Kontakt. Perspektivisch möchte ich wieder als Richterin arbeiten – wann auch immer das sein wird“, sagte Büdenbender. Gemeinsames Anliegen des Präsidentenpaars bleibt nach Büdenbenders Worten die Verbesserung der beruflichen Bildung. „Es gibt einiges zu tun“, unterstrich die Präsidenten-Ehefrau. So fehlten Berufsschullehrer und -lehrerinnen, auch sei die Meisterausbildung zu teuer. Die First Lady plädierte ferner dafür, nach dem Vorbild des Semestertickets für Studierende auch Auszubildenden, vor allem auf dem Land, kostenlose Fahrten im Öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen. Ferner sollten die Unterkunft in Wohnheimen ermöglicht und internationale Austauschprogramme ausgebaut werden.

Foto: Justicia, über dts Nachrichtenagentur

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