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Wandheizungen: Energieeinsparung und mehr Wohnkomfort

Viele Eigentümer entscheiden sich für die energetische Sanierung ihrer Immobilie, denn die Vorteile sind nicht zu übersehen: Der Geldbeutel wird geschont und zugleich die Umwelt geschützt.

Viele Gründe sprechen für moderne Flächenheizungen, da alte Heizungsanlagen unnötig viel Energie verbrauchen. Nachfolgend einige Tipps, wann sich Wandheizungen auszahlen und welche Renovierungsmaßnahmen nötig sind.

Eine Heizungsmodernisierung spart Geld

Viele Komponenten sind bei einem Heizungssystem aufeinander abgestimmt. Daher sollte ein erfahrener Handwerker zu Rate gezogen werden, wenn ein Heizungsaustausch ansteht. Sobald ein Heizkessel älter als 15 Jahre ist, zahlt sich ein Umstieg auf einen modernen Brennwertkessel oder regenerative Energien aus.

Wandheizungen sind eine gute Alternative

Immer beliebter werden sogenannte Flächenheizungen, da sie die Wärme angenehm im Haus übertragen. Wandheizungen beispielsweise benötigen geringere Vorlauftemperaturen und sind sparsamer im Verbrauch als Radiatoren. So lassen sich Einsparungen von bis zu zwölf Prozent erzielen. Da sie keinen Staub aufwirbeln, sind Wandheizungen auch für Allergiker geeignet.

Welches System soll installiert werden?

Wandheizungen lassen sich über spezielle Renovierungssysteme im Altbau schnell und einfach nachrüsten. Fußbodenheizungen eignen sich bei Fliesenböden, Wandheizungen hingegen, wenn der bestehende Boden nicht verändert werden kann, etwa bei statischen Problemen oder hochwertigem Parkett.

Heizungstausch geht schnell und sauber über die Bühne

Fachhandwerker können mit vorgefertigten Elementen Wandheizungen schnell und einfach einbauen. Durch die Umrüstung mit Wandheizungen wie etwa „Renovis“ entsteht wenig Schmutz. Auch der Baulärm wird auf ein Minimum reduziert. Zunächst wird eine Unterkonstruktion an der Mauer befestigt. Auf diese werden Gipskartonplatten mit integrierten Heizungsrohren befestigt. Auf Wunsch können die Trockenbauelemente später noch tapeziert und gestrichen werden.

Umrüstung ist auch raumweise möglich

Auch während der Nutzung kann eine Bestandsimmobilie saniert werden. Renovis-Systeme lassen sich problemlos in ein bestehendes Heizungssystem mit Radiatoren einbinden. Der Bauherr steht nicht unter Druck und kann Schritt für Schritt die Räume seiner Immobilie umrüsten.

Wandheizungen sparen Energie

Der Umstieg auf Wandheizungen spart längerfristig Energie – vorausgesetzt, man lässt sich vorher von Fachpersonal detailliert beraten. Folgende Möglichkeiten gibt es:

  • Die Raumtemperatur kann mit modernen Wandheizungen – bei gleichem Wärmeempfinden – um zwei Grad gesenkt werden.
  • Werden alte Heizkörper und Wärmepumpen durch neue Wandheizungen und neue Wärmepumpen ersetzt, lässt sich der Energiebedarf um bis zu 25 Prozent senken.
  • Der Umstieg auf Sole-Wasser-Erdwärmepumpen in Kombination mit einer Wandheizung bringt Einsparungen von bis zu 64 Prozent.

Foto: © djd/Uponor GmbH

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