Energiesparmaßnahmen in Mittelfranken


In Punkto Energiesparmaßnahmen hat die Stadt Nürnberg bei den Großen in Mittelfranken schon vorgelegt. Seit kurzem bleiben hier Beispielsweise die Lichter an Sehenswürdigkeiten nachts aus. In Fürth wollen die Verantwortlichen auch sparsamer sein jedoch ohne blinden Aktionismus. 

Planungen bis zur nächsten Stadtratssitzung

Konkrete Beispiele für Sparmaßnahmen gibt es aber auch schon vor der Stadtratssitzung nächste Woche. Auch die Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten ist hier einer der Punkte. Mit dabei sind aber auch Einsparungen beim Heizen in Winter in Schwimmbädern, Turnhallen und an den Ämtern. 

Bei der Stadt Nürnberg wird schon einen Schritt weitergedacht. Oberbürgermeister Marcus König hofft dabei auch auf die Verantwortung jedes einzelnen Bürgers. Dafür hat die Stadt eigens ein „Rezeptbuch“ für Sparmaßnahmen veröffentlicht. 

Stufenkonzept greift auch lokal

Sollte die 3.Stufe des bundesweitern  erreicht werden, müssen die Energieträger der Städte Gas und Strom beispielsweise für Unternehmen einteilen. Bei der Stadt Erlangen ist Oberbürgermeister Florian Jannick dahingehend noch positiv gestimmt. Auch mit dem Blick auf die Konsequenzen für die Bürger. In einem Telefoninterview verriet er uns: 

Im Moment, und das ist glaube ich eine gute Botschaft an unsere Bürgerinnen und Bürger, wenn alle Verträge so halten, dann werden wir in diesem Jahr keine Energiepreiserhöhung mehr haben. Es gab bisher auch keine, sondern wir werden bis Ende Januar die Preise konstant halten, außer an irgendeiner Stelle bricht der Energiemarkt zusammen. Danach sieht es ja im Augenblick nicht aus.

Dennoch bereite sich die Stadt auf mögliche Problematiken vor. Die Mittelfränkischen Städte sind in Bezug auf die Energiekrise alarmiert und bereiten sich vor, damit den Bürgerinnen und Bürgern kein kalter Winter bevorsteht.  

 

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