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Entscheidung über Athen-Paket fällt am 20. Februar

Euroscheine, dts Nachrichtenagentur
Foto: Euroscheine, dts Nachrichtenagentur

Berlin - Die Euro-Finanzminister haben ihre Entscheidung über das zweite Griechenland-Paket in Höhe von 130 Milliarden Euro auf den 20. Februar vertagt. Die Gruppe teilte am Mittwochabend mit, dass man zuversichtlich sei, am Montag die notwendigen Entscheidungen treffen zu können. Wie Eurogruppen-Chef Juncker mitteilte, haben die Regierung in Athen und die Troika ein Einsparpotenzial von 325 Millionen Euro "identifiziert".

Die Minister hatten in einer gemeinsamen Telefonkonferenz über das griechische Sparpaket beraten. Schon davor zeichnete sich der Unmut über das hoch verschuldete Land ab. Medienberichten zufolge erwägen einige Länder sogar mit den Hilfen bis nach der Wahl im April warten zu wollen. Man vermute, dass eine schriftliche Zusage zu den Sparbemühungen dann hinfällig werden könnte. Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble fordert vor der Freigabe des Rettungspakets einen überzeugenden Vertrauensbeweis aus Athen. "Wer stellt denn sicher, dass Griechenland danach zu dem steht, was wir jetzt mit Griechenland vereinbaren", fragte er. Erst am Mittwochnachmittag hatten die Führer beider griechischer Regierungsparteien schriftlich zugesichert, das geforderte Sparprogramm umzusetzen. Samaras kündigte zudem an, sich für Änderungen einsetzen zu wollen, die Wachstum fördern sollen.

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