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Entwicklungsminister: Coronavirus auch in Afrika bekämpfen

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat gefordert, den Ausbruch des Coronavirus auch in Afrika zu bekämpfen. Die Corona-Epidemie treffe jetzt mit aller Härte die Ärmsten in den Entwicklungsländern, sagte Müller dem Nachrichtenportal T-Online. „Wir müssen den Ausbruch auch in Afrika eindämmen und bekämpfen, insbesondere in den Flüchtlingsregionen“, so der CSU-Politiker weiter.

Die Menschen dort stünden dem Corona-Ausbruch ohne Schutz gegenüber. Sie brauchten schnelle Hilfe wie Tests, Ausrüstung und Krankenhausbetten. Hier seien insbesondere die Weltbank und die Weltgesundheitsorganisation WHO gefordert. „Auch Deutschland verstärkt gezielt seine entwicklungspolitischen Maßnahmen im Bereich Gesundheit“, sagte Müller. Neben den humanitären Folgen werde die Corona-Krise auch dramatische wirtschaftliche Auswirkungen haben. „IWF und Weltbank müssen Investitions- und Stabilisierungsprogramme auflegen, damit die Länder selbst handlungsfähig bleiben“, so der Entwicklungsminister weiter. Zusätzlich müsse das Welternährungsprogramm schnell seine Maßnahmen verstärken, um die Ernährung sicherzustellen.

Foto: Gerd Müller, über dts Nachrichtenagentur

 

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