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Erste Behelfsbrücke im Katastrophengebiet kommt noch im Juli

Die erste Behelfsbrücke des Bundes im Flutkatastrophengebiet kann vermutlich in wenigen Tagen in Betrieb genommen werden. „Der Weg zur Apotheke, zum nächsten Versorgungspunkt oder einfach nur zu Freunden und Familie – teilweise weniger als 100 Meter Luftlinie entfernt – wird ohne Brücken zum logistischen Albtraum“, sagte der Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). „Darum bin ich sehr froh, dass die Behelfsbrücken des Bundes auf dem Weg in die betroffenen Regionen sind.“

An diesem Samstag werde als erstes die zerstörte Landgrafenbrücke in Bad Neuenahr-Ahrweiler durch eine Behelfsbrücke ersetzt. Diese könne „voraussichtlich noch diesen Monat für den Verkehr freigegeben werden“. Der Bund hilft den vom Hochwasser schwer getroffenen Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen unentgeltlich mit Notbrücken. Einer entsprechenden Initiative von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat das Bundeskabinett jetzt zugestimmt, wie die Funke-Zeitungen berichten. Schätzungen zufolge werden in der Katastrophenregion mindestens 20 solcher Behelfsüberquerungen benötigt, um den Verkehr wieder in Gang zu bringen. Die Gemeinden müssen dafür nicht die sonst üblichen Mieten bezahlen. Die Landgrafenbrücke ist eine Nord-Süd-Verbindung in der rheinland-pfälzischen Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die vom Hochwasser stark beschädigt wurde. Bis zur Wiederherstellung soll sie durch eine Behelfsbrücke des Bundes ersetzt werden. Den Einsatz leitet das Technische Hilfswerk. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Hochwasser, über dts Nachrichtenagentur

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