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Eurofighter-Absturz: Luftwaffeninspekteur verteidigt Übungsflüge

Der Inspekteur der Luftwaffe, Ingo Gerhartz, hat Forderungen aus der Politik zurückgewiesen, nach dem Eurofighter-Absturz an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern die Übungsflüge über besiedeltem Gebiet einzustellen. Landes- und Bündnisverteidigung machten es „weiterhin notwendig, über dem realen Gebiet zu üben“, sagte Gerhartz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Die heutigen Kampfflugzeuge erforderten entsprechend dimensionierte Übungsräume.

„Unter Berücksichtigung der Besiedelungsdichte in Deutschland wird sich daher ein Überfliegen von gänzlich unbewohntem Gebiet nicht darstellen lassen“, so der Luftwaffeninspekteur weiter. Es würden viele Maßnahmen getroffen, um Kollisionen zu vermeiden, hob Gerhartz hervor und verwies auf die Einhaltung von Sicherheitsabständen und auf genaue Vorflugbesprechungen über die geplanten Manöver. „Da es sich um sehr komplexe Systeme handelt, lässt sich ein Risiko zwar minimieren, ein Restrisiko bleibt jedoch immer erhalten“, sagte Gerhartz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Foto: Eurofighter, über dts Nachrichtenagentur

 

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