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Europa-Staatsminister will Annäherung im Westbalkan stärken

Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) will auf dem Außenministertreffen der diesjährigen Westbalkan-Konferenz in London einen Beitrag zur Annäherung in der Region leisten. „Stabilität und demokratische Entwicklung in Albanien, Bosnien und Herzegowina, der ejR Mazedonien, Montenegro, Kosovo und Serbien liegen im Interesse Deutschlands und Europas und sind von großer Bedeutung für unsere eigene Sicherheit“, sagte Roth am Montag vor seiner Abreise. Die Einigung zwischen Griechenland und Mazedonien in einem jahrzehntelangen Namensstreit, der auch den EU-Beitritt Mazedoniens behinderte, nannte Roth als Beispiel für die Möglichkeiten, die sich aus gewachsenem Vertrauen und politischem Willen ergeben könnten.

Der SPD-Politiker sieht die Bundesregierung der Vertrauensbildung und Versöhnung in den Staaten des Westlichen Balkans verpflichtet, wo die Folgen der Auflösungskriege nach wie vor die bilateralen Beziehungen belasten. „Um das Vertrauen zu befördern – nicht nur zwischen Politikern, sondern auch zwischen den Menschen -, unterstützt die Bundesregierung besonders auch die Arbeit des im Zuge des Berliner Prozesses gegründeten Regionalen Jugendwerks (RYCO). Hier geht es um die Versöhnung kommender Generationen in einer Region, in der die Wunden des Krieges noch sehr präsent sind“, so der Staatsminister. Der von der Bundesregierung 2014 ins Leben gerufene Berliner Prozess, in dessen Rahmen die Konferenz stattfindet, hat verschiedene Projekte auf den Weg gebracht, beispielsweise zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur der Region. Ergebnisse des Prozesses sind unter anderem die Gründung eines regionalen Jugendwerks und die Übereinkunft, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zu schaffen.

Foto: Auswärtiges Amt, über dts Nachrichtenagentur

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