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EVP bietet Kompromiss im Veggie-Burger-Streit

Im Streit um Veggie-Burger oder -Schnitzel im Europaparlament bietet die Europäische Volkspartei jetzt einen Kompromiss an. Fleischhaltige Produkte sollen weiter das "Veggie-Label" führen können, sagte der Vorsitzende des Agrarausschusses, Norbert Lins, dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe). Der Veggie-Burger oder die Veggie-Bratwurst könnten danach bleiben.

"Reine Fleischprodukte" wie Steaks oder Filets sollen dagegen nicht mehr als "Veggie-Filet" bezeichnet werden dürfen. "Wir wollen hier Klarheit für den Verbraucher schaffen, gleichzeitig den Markt für Veggie-Produkte nicht ausbremsen", so Lins. Das Parlament stimmt in dieser Woche darüber ab, ob Bezeichnungen wie Veggie-Burger, -Schnitzel oder -Wurst Verbraucher täuschen können und verboten werden sollen. Vor einem Jahr hatte der Agrarausschuss des Parlaments für ein Verbot gestimmt. Die Grünen halten solche Diskussionen für "Unsinn". Und weiter: "Damit würde sich das Parlament lächerlich machen", warnte der Agrarexperte der Grünen im Europaparlament, Martin Häusling, dem "Tagesspiegel". Fleischhaltige Bezeichnungen sollen weiterhin verwendet werden dürfen, solange diese deutlich mit dem Beiwort "pflanzlich, vegetarisch, fleischfrei" oder ähnlichem versehen sind, so der Grünen-Europapolitiker. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Burger, über dts Nachrichtenagentur

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