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Ex-SPD-Chef Schulz sieht AfD und Strache als „eines Geistes Kind“

Der frühere SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat im Zusammenhang mit dem Fall Strache vor der AfD gewarnt. „Die sind eines Geistes Kind“, sagte Schulz der „Saarbrücker Zeitung“ (Montagsausgabe) und verwies darauf, dass die AfD mit der FPÖ und anderen Rechtsparteien eine Allianz zur Europawahl gebildet habe. AfD-Chef Jörg Meuthen habe noch nach Bekanntwerden der Affäre seine Zusammenarbeit mit der FPÖ bekräftigt.

Straches Auftreten sei kein Einzelfall, sondern habe bei Rechtspopulisten System. „Denen ist jedes Mittel recht, um ihre Macht zu zementieren“, sagte Schulz. Vor allem gelte dies für den Umgang mit Medien. Strache habe in dem Video offen zugegeben, dass er durch den Erwerb einer wichtigen Zeitung seinen Wähleranteil habe steigern und die Regierung habe übernehmen wollen. Von „AfD bis Trump“ gebe es eine Lügenpresse-Kampagne. „Diese Angriffe auf die unabhängige Berichterstattung scheinen mir im Moment das Gefährlichste zu sein“, so Schulz. Der SPD-Politiker rief die Wähler dazu auf, am kommenden Sonntag bei der Europawahl nur Parteien zu wählen, „die für Toleranz, gegenseitigen Respekt und Demokratie stehen“.

Foto: Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

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